Nasse Erde 3
Eine skulptural-theatrale Performance im Arthur Schnitzler Park, Baden.
REIGEN.im.park
16. Mai 2013 um 19 Uhr
Die Skulptur ist bis 24. Juni zu sehen.
Mit Schaufel und Krampen habe ich ein Herz in die Wiese gestochen. Ich stapfe
im Erdloch herum und sehe nach, was Arthur für mich vergraben hat. Suche und
suche und finde nur mich. Scheiße!
Regenwürmer lieben sich meist im Verborgenen. Auch Menschen lieben sich
meist im Verborgenen. Ich verstecke mich aber nicht gern vor mir. Vor anderen
schon gar nicht. Ich werde die kahle Stelle neu beleben. Der Boden ist geöffnet,
das Herz freigelegt, die Würmer wuseln. Allein stehe ich da und warte auf die
Frau/en, die mich am offenen Herzen küss/t/en.
Später können Sie es ja versuchen!
leben tanzen immer weiter
Das künstlerische Werk von Gerda Schorsch und MOLLNER & SCHORSCH.
Herausgegeben von Matthias Mollner und Helmut Neundlinger.
Wien 2013
Info:
2 Bände in einem Buchschuber
404 Seiten gesamt
Zahlreiche Farbabbildungen und Texte
DVD mit Videoarbeiten
Herausgegeben von Matthias Mollner und Helmut Neundlinger.
Wien 2013
Info:
2 Bände in einem Buchschuber
404 Seiten gesamt
Zahlreiche Farbabbildungen und Texte
DVD mit Videoarbeiten
Grünkörpersektion
Installation und 2 Performances
Luxus?! Messe, Stilwerk, Wien
21. - 23. September 2012
Luxus?! Messe, Stilwerk, Wien
21. - 23. September 2012
Matthias Mollner - Grünkörpersektion from Matthias Mollner on Vimeo.
Luxus?! / Messe+
21. bis 23. September 2012
stilwerk, Praterstraße 1, 1020 Wien
Vernissage: 21. September, 18 bis 22 Uhr
Öffnungszeiten: 22. bis 23. September, 14 bis 19 Uhr
Weitere Infos:
www.arrivalfirst.at
stilwerk, Praterstraße 1, 1020 Wien
Vernissage: 21. September, 18 bis 22 Uhr
Öffnungszeiten: 22. bis 23. September, 14 bis 19 Uhr
Weitere Infos:
www.arrivalfirst.at
Basislager 2012
4 skulptural-theatrale Expeditionen im öffentlichen Raum
Wien, Juli 2012
Performer: Matthias Mollner und Judith Guadalupe Aguilar
Fotos: Bernhard Zehetgruber
Matthias Mollner_Basislager Wien, 14 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Rathaus
Datum: 13.07.2012
Zeit: 20:30 Uhr
Basislager Wien / Basecamp Vienna
Fünfzehnte Expedition
Ort: Freyung (beim Brunnen)
Datum: 15.07.2012
Zeit: 16:00 Uhr
Matthias Mollner_Basislager Wien, 16 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Augustinerkirche
Datum: 18.07.2012
Zeit: 15:00 Uhr
Matthias Mollner_Basislager Wien, 17 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Theseustempel, Volksgarten
Datum: 20.07.2012
Zeit: 18:00 Uhr
Wien, Juli 2012
Performer: Matthias Mollner und Judith Guadalupe Aguilar
Fotos: Bernhard Zehetgruber
Matthias Mollner_Basislager Wien, 14 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Rathaus
Datum: 13.07.2012
Zeit: 20:30 Uhr
Basislager Wien / Basecamp Vienna
Fünfzehnte Expedition
Ort: Freyung (beim Brunnen)
Datum: 15.07.2012
Zeit: 16:00 Uhr
Matthias Mollner_Basislager Wien, 16 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Augustinerkirche
Datum: 18.07.2012
Zeit: 15:00 Uhr
Matthias Mollner_Basislager Wien, 17 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Theseustempel, Volksgarten
Datum: 20.07.2012
Zeit: 18:00 Uhr
Basislager Wien - Expeditionen 14 - 17
Mitte Juli 2012 inszeniert Matthias Mollner 4 neue skulptural - theatrale Performances im öffentlichen Raum. Nach der Auflösung von MOLLNER & SCHORSCH (durch Gerda Schorsch´s Tod im April 2012) geht das Langzeitprojekt Basislager nun in eine neue Runde. Nach 13 erfolgreichen Expeditionen 2011 (siehe MOLLNER & SCHORSCH, Basislager Wien) folgen nun 4 Weitere. Matthias Mollner arbeitet bei diesen Performances mit der aus Mexiko stammenden Tänzerin und Performerin Judith Guadalupe Aguilar zusammen. Gemeinsam eignen sie sich öffentliche Räume an, schaffen Bilder, und lösen sich am Ende wieder auf. Zurück bleiben Skulpturen.
Termine und Orte:
13.07._Rathaus (Ecke und Stiegenaufgang links neben der Kinoleinwand)_20:30 Uhr
15.07._Freyung (Beim Brunnen)_16:00 Uhr
18.07._Augustinerkirche (Gehsteig nach Fussgaengerdurchgang Richtung Albertina)_15:00 Uhr
20.07._Theseustempel (Volksgarten)_18:00 Uhr
Weitere Termine für 2012 sind in Planung!
Termine und Orte:
13.07._Rathaus (Ecke und Stiegenaufgang links neben der Kinoleinwand)_20:30 Uhr
15.07._Freyung (Beim Brunnen)_16:00 Uhr
18.07._Augustinerkirche (Gehsteig nach Fussgaengerdurchgang Richtung Albertina)_15:00 Uhr
20.07._Theseustempel (Volksgarten)_18:00 Uhr
Weitere Termine für 2012 sind in Planung!
Unplugged Session
MOLLNER & SCHORSCH bei der Unplugged Session im Schikaneder Wien.
Margaretenstraße 24, 1040 Wien
17. Mai 2012
Ab 18 Uhr
Um 22: 15 Uhr Performance im Schaufenster
Matthias Mollner und Julia Danzinger
Präsentation des MOLLNER & SCHORSCH Films "Niemandsland" (den ganzen Abend lang).
Fotografien: Bernhard Zehetgruber
Margaretenstraße 24, 1040 Wien
17. Mai 2012
Ab 18 Uhr
Um 22: 15 Uhr Performance im Schaufenster
Matthias Mollner und Julia Danzinger
Präsentation des MOLLNER & SCHORSCH Films "Niemandsland" (den ganzen Abend lang).
Fotografien: Bernhard Zehetgruber
Blaue Nacht
Blaue Nacht / Blue Night
7 Pigmentdrucke / 7 Fine art prints
40 x 30 cm je Druck / 40 x 30 cm each print
Auflage: 3 Stück / Edition of 3
7 Pigmentdrucke / 7 Fine art prints
40 x 30 cm je Druck / 40 x 30 cm each print
Auflage: 3 Stück / Edition of 3
Saft der Toten
Saft der Toten / Juice of the dead
Bank, Tonne, Totenkopf, Alufolie, Klebeband, Pigment, Silikon, Eimer, Flasche, Flüssigkeit / bench, tun, skull, aluminium foil, adhesive tape, pigment, silicone, bucket, bottle, liquid
Maße variabel / dimensions variable
2010
Bank, Tonne, Totenkopf, Alufolie, Klebeband, Pigment, Silikon, Eimer, Flasche, Flüssigkeit / bench, tun, skull, aluminium foil, adhesive tape, pigment, silicone, bucket, bottle, liquid
Maße variabel / dimensions variable
2010
Hausarbeit
Hausarbeit / homework
3 Pigmentdrucke / 3 fine art prints
40 x 30 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2010
3 Pigmentdrucke / 3 fine art prints
40 x 30 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2010
Ohne Titel
Ohne Titel / untitled
Pigmentdruck / fine art print
70 x 100 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009 - 10
Pigmentdruck / fine art print
70 x 100 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009 - 10
Selbstporträt nach dem Raub
Selbstporträt nach dem Raub / self portrait after robbery
Lambda Print
50 x 70 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009
Lambda Print
50 x 70 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009
Die MATTHIAS MOLLNER Performance Show
Die große Trinkparade
12. September 2009
Ein Festzelt, schmackhaftes Essen,
reichlich Alkohol
und unterhaltsame Gäste. Das sind die
Zutaten, die
jedes gute Volksfest ausmachen.
Matthias Mollner
und seine Gäste experimentieren mit
hochprozentigen Alkoholmixturen und kreieren neue
Rezepte
für Bratwürste. Gesangseinlagen aus
der Hitliste
und Tanzvorführungen geben der Party
die richtige Atmosphäre. Der Duft nach billigem
Parfüm, Bratfett und verschütteten Getränken
macht das
Erlebnis perfekt. Anschließend
diskutiert der Showmaster mit seinen Gästen, die trotz
reichlichem
Alkoholgenusses noch in bester
Verfassung sind.
Alpenwunderland feat. Jesus Christus
03. Oktober 2009
Ein Gebet vor dem Kruzifix dient der
Fragenklärung nach dem Göttlichen. Die
Selbstgeißelung ist zugleich Erfahrungswert wie
durchblutungs-fördernde Maßnahme. Der Showmaster diskutiert
mit seinem Stargast und dem Publikum über Glauben
in unserer Zeit. Eine kritische Analyse über
Christentum, neue Formen von Religion und die eigene
Seele. Mithilfe
von Schwerlastgurten wird ein
religiöses Gruppengefühl vermittelt. Der böse Geist
wird durch ein
Wunder aus dem Körper des Gequälten
entfernt.
Die Show nimmt verschiedene religiöse
Themen auf und analysiert diese. Der Schwerpunkt
liegt dabei auf dem christlich, traditionellen
Glauben.
Ab 18 (Fucking Style)
14. November 2009
Pornofilme im Fernsehen, ein auf eine
grüne Gießkanne
montierter Dildo, Starmagazine,
Strohpuppen. Die Show
spielt mit den genormten Idealen von
Schönheit, Sexualität und sozialer Bindung, die via
Medien in unsere Wohnzimmer gelangen. Eine einfache, handgeformte Semmel ist das
Idealbild der
weiblichen Schamlippen, die nach
mehrmaligen sexuellen Handlungen mittels chirurgischem
Eingriff erneuert wird. Matthias Mollner reibt sich mit
Feuchtigkeitscreme ein,
sieht sich Pornos und Starmagazine an
und vergewaltigt
anschließend mit diversen
Peniskonstruktionen leblose
Strohpuppen und sich selbst.
Weihnachten mit dem Führer
12. Dezember 2009
Die Show ist dem Thema der politischen
Unzufriedenheit
mit gegenwärtigen Systemen gewidmet.
Der Showmaster
und seine Assistentin errichten eine
“Führerfigur” aus
Zeitungspapier, Stoffresten, Klebeband
und Farbe. Das aus
Abfällen der Gesellschaft konstruierte
Wesen muss
verschiedene Eigenschaften besitzen. Es
muss standfest
sein, es muss unerbittlich sein, es
muss vor seinem Volk
glänzen. Matthias Mollner spielt hier
auf eine Studie an, in
welcher sich jeder fünfte Österreicher
einen neuen Führer
wünscht. Wie solch ein Führer
aussehen kann, wird in der
Show auf praktische Weise gezeigt.
12. September 2009
Ein Festzelt, schmackhaftes Essen,
reichlich Alkohol
und unterhaltsame Gäste. Das sind die
Zutaten, die
jedes gute Volksfest ausmachen.
Matthias Mollner
und seine Gäste experimentieren mit
hochprozentigen Alkoholmixturen und kreieren neue
Rezepte
für Bratwürste. Gesangseinlagen aus
der Hitliste
und Tanzvorführungen geben der Party
die richtige Atmosphäre. Der Duft nach billigem
Parfüm, Bratfett und verschütteten Getränken
macht das
Erlebnis perfekt. Anschließend
diskutiert der Showmaster mit seinen Gästen, die trotz
reichlichem
Alkoholgenusses noch in bester
Verfassung sind.Alpenwunderland feat. Jesus Christus
03. Oktober 2009
Ein Gebet vor dem Kruzifix dient der
Fragenklärung nach dem Göttlichen. Die
Selbstgeißelung ist zugleich Erfahrungswert wie
durchblutungs-fördernde Maßnahme. Der Showmaster diskutiert
mit seinem Stargast und dem Publikum über Glauben
in unserer Zeit. Eine kritische Analyse über
Christentum, neue Formen von Religion und die eigene
Seele. Mithilfe
von Schwerlastgurten wird ein
religiöses Gruppengefühl vermittelt. Der böse Geist
wird durch ein
Wunder aus dem Körper des Gequälten
entfernt.Ab 18 (Fucking Style)
14. November 2009
Pornofilme im Fernsehen, ein auf eine
grüne Gießkanne
montierter Dildo, Starmagazine,
Strohpuppen. Die Show
spielt mit den genormten Idealen von
Schönheit, Sexualität und sozialer Bindung, die via
Medien in unsere Wohnzimmer gelangen. Eine einfache, handgeformte Semmel ist das
Idealbild der
weiblichen Schamlippen, die nach
mehrmaligen sexuellen Handlungen mittels chirurgischem
Eingriff erneuert wird. Matthias Mollner reibt sich mit
Feuchtigkeitscreme ein,
sieht sich Pornos und Starmagazine an
und vergewaltigt
anschließend mit diversen
Peniskonstruktionen leblose
Strohpuppen und sich selbst.Weihnachten mit dem Führer
12. Dezember 2009
Die Show ist dem Thema der politischen
Unzufriedenheit
mit gegenwärtigen Systemen gewidmet.
Der Showmaster
und seine Assistentin errichten eine
“Führerfigur” aus
Zeitungspapier, Stoffresten, Klebeband
und Farbe. Das aus
Abfällen der Gesellschaft konstruierte
Wesen muss
verschiedene Eigenschaften besitzen. Es
muss standfest
sein, es muss unerbittlich sein, es
muss vor seinem Volk
glänzen. Matthias Mollner spielt hier
auf eine Studie an, in
welcher sich jeder fünfte Österreicher
einen neuen Führer
wünscht. Wie solch ein Führer
aussehen kann, wird in der
Show auf praktische Weise gezeigt.Grill
Tisch, Stühle, Wiese, Steine, Lagerfeuer / table, chairs, lawn, stones, campfire
Maße variabel / variable dimensions
2009
Maße variabel / variable dimensions
2009
Ein stiller Platz am Rande
Erde, Gras, Zelt, Beleuchtung, Ton / earth, grass, tent, light, sound
Installationsansicht Galerie Kunstfabrik Groß Siegharts / installation view Kunstfabrik Groß Siegharts
2009
Ohne Titel
Lambda Print
Installationsansicht Galerie Kunstfabrik Groß Siegharts / installation view Kunstfabrik Groß Siegharts
2009
Ohne Titel
Lambda Print
Berghotel und Cosy Mountain
Berghotel / mountain hotel
Toilettenpapier, Karton, Farbe / toilet paper, cardboard, paint
2008
2008
Toilettenpapier, Karton, Farbe / toilet paper, cardboard, paint
2008
Cosy Mountain
Toilettenpapier, Karton, Farbe / toilet paper, cardboard, paint2008
Eiszeit
Einwöchige Performance / one week performance
Hof des Museumsquartiers Wien
Februar 2008
Hof des Museumsquartiers Wien
Februar 2008
Eine Woche lang lebte ich im Hof des
Museumsquartiers Wien, in einem 3 x 3 m großen Gehege aus
Maschendraht, ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Ein aus
Teppichresten und Holzstangen gebautes Zelt war mein Schlaflager und
einzig intimer Ort, den ich nutzte, wenn mir die Blicke der Passanten
zu viel wurden. Ich besaß einen Lehmofen, um Brot zu backen und
Fleisch zu braten. Meine Lebensmittelration für eine Woche: Zwei
Krautköpfe, ein paar Karotten und Kartoffeln, ein Stück Fleisch und
Mehl, zwei Eimer Wasser. Äpfel und Nüsse bekam ich später von
Passanten geschenkt. Nach dieser Woche hatte ich 3 Kilogramm Gewicht
verloren. Vor allem die Kälte zehrte an den Energien. Es war
Februar, kein schlechtes Wetter, meist Sonne, aber trotzdem kalt. Ich
saß herum, oder ging, 4 Schritte nach vorne, dann ums Eck, dann
wieder vier Schritte. Mehr Platz war nicht in dem Gehege. Nach
einiger Zeit fühlte ich mich wie das Tier, das den ganzen Tag im
Käfig auf und abläuft. Ich versuchte, mir Arbeit zu verschaffen.
Ich baute einige Werkzeuge, schnitzte an einem Stück Holz und formte
Gefäße aus Ton. Dann saß ich da, ließ mich von der Sonne wärmen
und war nur ich. Ich und die Passanten, die mir ständig Fragen
stellten. Wie wenn man einem Affen fragt, warum er in dem Käfig
sitzt. Keine Reaktion von mir. Ich war in meiner räumlich
beschränkten Welt, die Menschen auf der anderen Seite des Zauns
waren in ihrer. Da gab es keine Kommunikation. Ich war die
Attraktion, die ums Überleben kämpfte. Eine Woche ist an sich kein
Problem. Länger interessierte es mich dann auch nicht, weil man
träge wird und mangels geistiger Anstrengung hört man auch auf zu
denken. Hier im Gehege funktioniert man nur, nicht mehr und nicht
weniger. Die Grundbedürfnisse zu stillen, Schlafen, Essen und
Ausscheiden, das ist das Einzige, was dabei zählt.
In dieser Woche ließ ich alle
Annehmlichkeiten der Zivilisation zurück. Ich lebte, um zu
überleben. Hier, mitten in der Großstadt.
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