Ölrausch




Das Unternehmen Öl

Mit der Waldöl AG in die Zukunft

"Als wir mit den Probebohrungen begannen, ahnten wir bereits, dass in der Erde des Waldviertler Hochlandes noch gewaltigere Dinge schlummern als Steine. Was wir aber fanden, übertraf unsere Vorstellung bei Weitem. Schwarz sprudelte es aus dem Boden. Ein wohliger Duft stieg uns in die Nase: Wir hatten Erdöl in den Händen."

Die Waldöl AG beginnt im Frühsommer 2014 sukzessive mit dem Ausbau der Erdölförderung am Frauenwieserteich bei Langschlag. Bei der feierlichen Eröffnung der ersten Ölpumpe sind Sie live dabei und können die Spezialisten bei ihrer Tätigkeit am Feld beobachten. Um Ihnen den perfekten Einstieg in die Waldöl-Welt zu ermöglichen, laden wir Sie zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit einem Film über die grüne Ölförderung ein.

Eine menschlich saubere Zukunft liegt in unseren Händen! Unser Waldöl setzt bis zu 5% weniger CO2 frei als Öle aus Russland oder dem Nahen Osten. Waldöl ist ein biologisches Naturprodukt, das die Umwelt schont und Ihre Geldbörse füllt. Beteiligen Sie sich jetzt an der Waldöl AG und informieren Sie sich auf Facebook über unsere neuesten Produkte!























Termine und Infos:
15. Juni 2014, 15:00 Uhr
* Offizielle Eröffnung, Präsentation und Besichtigung der Ölförderanlage.
* Segnung der Pumpe.
* Spektakuläre Ölshow.

26. Juli 2014, 20:00 Uhr
* Vortrag und Diskussion zum neuen Ölrausch im Waldviertel.
* Filmpräsentation.

Am Gelände des Frauenwieserteichs
3921 Langschlag
Waldviertel, Niederösterreich

Die offizielle Facebook Seite:
http://www.facebook.com/oelrausch






Förderer und Sponsoren:
http://2014.viertelfestival-noe.at/de/oelrausch/
http://www.noe.gv.at/Kultur-Freizeit/Kunst-Kultur.html
http://www.windenergie.at/gewinnspiel-seil-dich-mit-uns-ab


The Runner

 
Ich laufe vorwärts. Ich laufe am Stand. Die Uhr läuft gegen mich. Tick, tack. Ich laufe und drehe mich im Kreis. Die Hitze brennt auf mein Spielfeld, deshalb laufe ich nackt. Nackt bin ich verletzbar. Du gehst langsam. Du beobachtest. Ich beobachte nicht. Ich sehe nicht. Will nicht sehen. Bin automatisch.
Du willst mich aus dem Takt bringen. Ich ignoriere das. Ich laufe vorwärts am Stand. Du stößt mich aus meinem Territorium ins offene Feld.

Konzept und Regie: Matthias Mollner
PerformerIn: Matthias Mollner, Anna Nowak
Dramaturgische Begleitung, Koproduktion: Bert Gstettner, TANZ*HOTEL

Die Arbeit wurde im Zuge von Artist at Resort - Term 9 uraufgeführt.
11., 12., 13., 25., 26. April 2014

TANZ*HOTEL
Zirkusgasse 35
1020 Wien

www.tanzhotel.at


 

El Toro

Bei der Kunstmesse "Art Austria 2014" zeigte ich, in Zusammenarbeit mit der Galerie Ruberl, meine Performance "El Toro" (Der Stier). Die ca. 30minütige Arbeit wurde exklusiv bei der Eröffnung der Messe und am folgenden Tag im Kinosaal des Leopold Museums Wien präsentiert.


Ein schmutziges Tier blickt mir in die Augen 
Die Tatsache, dass dieses Tier Ich bin, lässt mich erschauern. Mein Gehirn schaltet in den Alarmmodus, was wiederum meiner Körpermechanik ein Signal gibt, und im nächsten Moment bin ich steif wie ein Blechroboter.  
  Dieses Tier ist ganz in mir und ich mach mir vor Angst fast in die Hose. Ich muss mich zusammenreißen, um nicht in meiner Erstarrung davonzulaufen, was auch keinen Sinn macht, da ich mir selbst ja nicht entwischen kann. Ich kann nur versuchen, mich wie üblich zu ignorieren oder ich sperre mich in einen Käfig.  
  Das Tier will etwas von mir. Soll ich das mir unbekannte und womöglich gefährliche Wesen umarmen? Ist eine Schicht Lehm auf der Haut angenehmer zu tragen als ein Stück Stoff? Dabei dachte ich, dass dieses Tier schon längst durch die Seile einer zivilisierten Kultur gebändigt wurde. Und jetzt so etwas. Das Tier blickt mich an und ich, der sein Leben möglichst ungestört verstreichen lassen möchte, blicke vorsichtig zurück.
  In modernen Gesellschaften sprechen Menschen nicht mit sich selbst. Und weil sie nicht mit sich selbst sprechen, sprechen sie auch nicht mit anderen Menschen. Und weil sie nicht mit sich selbst und mit anderen Menschen sprechen, sprechen sie auch nicht mit anderen Wesen. Und weil sie nicht mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit anderen Wesen sprechen, sprechen sie überhaupt nicht.
  Ein erstes Gefühl beschleicht mich. Ganz langsam nähere ich mich dem Tier. 


Termine:
2. April 2014 - 18 Uhr
3. April 2014 - 19 Uhr

"Art Austria" - Kunstmesse im Leopold Museum
Museumsquartier Wien

Galerie Ruberl, Wien


























El Toro
Lambda C Print
40 x 60 cm



Stills
33 Lambda C Prints
40 x 23,7 cm je Foto

Basislager - Ottakringer Straße

Achtzehnte Expedition

Ort: Ottakringer Straße, vor Haus Nr. 62
Datum: 06.09.2013
Zeit: 17:00 Uhr

Live im Lames

„3 knaben schwarz“ + Matthias Mollner live im „Lames“ in St. Pölten
Eine Aufzeichnung aus dem LAMES in St. Pölten vom Dienstag, 20.8., 17-19 Uhr

 
http://dorftv.at/videos/open-space/7751

Nasse Erde 3



Eine skulptural-theatrale Performance im Arthur Schnitzler Park, Baden.

REIGEN.im.park
16. Mai 2013 um 19 Uhr
Die Skulptur ist bis 24. Juni zu sehen.

Mit Schaufel und Krampen habe ich ein Herz in die Wiese gestochen. Ich stapfe
im Erdloch herum und sehe nach, was Arthur für mich vergraben hat. Suche und
suche und finde nur mich. Scheiße!
   Regenwürmer lieben sich meist im Verborgenen. Auch Menschen lieben sich
meist im Verborgenen. Ich verstecke mich aber nicht gern vor mir. Vor anderen
schon gar nicht. Ich werde die kahle Stelle neu beleben. Der Boden ist geöffnet,
das Herz freigelegt, die Würmer wuseln. Allein stehe ich da und warte auf die
Frau/en, die mich am offenen Herzen küss/t/en.
Später können Sie es ja versuchen!


- 3 Farbfotografien, je 50 x 50 cm
- Farbfotografie, 90 x 60 cm
- 5 Farbfotografien, je 100 x 100 cm

Schweine und Flaschen im Leopold Museum

Kunstmesse Art Austria
11. bis 14. April 2013
Leopold Museum, Wien

Ausstellung von Fotoarbeiten, Skulpturen und einem Video am Messestand der Galerie Ruberl.







leben tanzen immer weiter

Das künstlerische Werk von Gerda Schorsch und MOLLNER & SCHORSCH.
Herausgegeben von Matthias Mollner und Helmut Neundlinger.
Wien 2013

Info:
2 Bände in einem Buchschuber
404 Seiten gesamt
Zahlreiche Farbabbildungen und Texte
DVD mit Videoarbeiten


Piloten.Seelenhalle

Videoinstallation
Videodauer: 10,36 min
Stahlrahmen, ca. 300 x 170 x 40 cm
























Lambda Print
104 x 83 cm

Kanalwurm

Kanalwurm / sewer worm
Fiberglas, Sand, Grundierung, Acrylfarbe
Ca. 78 x 80 x 16 cm




Luxus?! / Messe+

21. bis 23. September 2012

stilwerk, Praterstraße 1, 1020 Wien

Vernissage: 21. September, 18 bis 22 Uhr
Öffnungszeiten: 22. bis 23. September, 14 bis 19 Uhr

Weitere Infos:
www.arrivalfirst.at



Basislager 2012

4 skulptural-theatrale Expeditionen im öffentlichen Raum
Wien, Juli 2012
Performer: Matthias Mollner und Judith Guadalupe Aguilar
Fotos: Bernhard Zehetgruber



Matthias Mollner_Basislager Wien, 14 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Rathaus
Datum: 13.07.2012
Zeit: 20:30 Uhr



Basislager Wien / Basecamp Vienna
Fünfzehnte Expedition
Ort: Freyung (beim Brunnen)
Datum: 15.07.2012
Zeit: 16:00 Uhr




Matthias Mollner_Basislager Wien, 16 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Augustinerkirche
Datum: 18.07.2012
Zeit: 15:00 Uhr




Matthias Mollner_Basislager Wien, 17 from Matthias Mollner on Vimeo.
Ort: Theseustempel, Volksgarten
Datum: 20.07.2012
Zeit: 18:00 Uhr

Basislager Wien - Expeditionen 14 - 17

Mitte Juli 2012 inszeniert Matthias Mollner 4 neue skulptural - theatrale Performances im öffentlichen Raum. Nach der Auflösung von MOLLNER & SCHORSCH (durch Gerda Schorsch´s Tod im April 2012) geht das Langzeitprojekt Basislager nun in eine neue Runde. Nach 13 erfolgreichen Expeditionen 2011 (siehe MOLLNER & SCHORSCH, Basislager Wien) folgen nun 4 Weitere. Matthias Mollner arbeitet bei diesen Performances mit der aus Mexiko stammenden Tänzerin und Performerin Judith Guadalupe Aguilar zusammen. Gemeinsam eignen sie sich öffentliche Räume an, schaffen Bilder, und lösen sich am Ende wieder auf. Zurück bleiben Skulpturen.

Termine und Orte:
13.07._Rathaus (Ecke und Stiegenaufgang links neben der Kinoleinwand)_20:30 Uhr
15.07._Freyung (Beim Brunnen)_16:00 Uhr
18.07._Augustinerkirche (Gehsteig nach Fussgaengerdurchgang Richtung Albertina)_15:00 Uhr
20.07._Theseustempel (Volksgarten)_18:00 Uhr



























Weitere Termine für 2012 sind in Planung!

Flaschen

Flaschen / Bottles
Lambda Prints, Diasec
60 x 90, 90 x 60 cm je Foto
2012

Unplugged Session

MOLLNER & SCHORSCH bei der Unplugged Session im Schikaneder Wien.
Margaretenstraße 24, 1040 Wien
17. Mai 2012
Ab 18 Uhr

Um 22: 15 Uhr Performance im Schaufenster
Matthias Mollner und Julia Danzinger

Präsentation des MOLLNER & SCHORSCH Films "Niemandsland" (den ganzen Abend lang).























Fotografien: Bernhard Zehetgruber

Blaue Nacht

Blaue Nacht / Blue Night
7 Pigmentdrucke / 7 Fine art prints
40 x 30 cm je Druck / 40 x 30 cm each print
Auflage: 3 Stück / Edition of 3







Saft der Toten

Saft der Toten / Juice of the dead
Bank, Tonne, Totenkopf, Alufolie, Klebeband, Pigment, Silikon, Eimer, Flasche, Flüssigkeit / bench, tun, skull, aluminium foil, adhesive tape, pigment, silicone, bucket, bottle, liquid
Maße variabel / dimensions variable
2010



Nebelgeister

Pigmentdruck / fine art print
100 x 70 cm
Auflage 5 Stück / edition of 5
2009






Puppe

Puppe / doll
Pigmentdruck / fine art print
50 x 70 cm
Auflage 2 Stück / edition of 2
2009 - 10

Hausarbeit

Hausarbeit / homework
3 Pigmentdrucke / 3 fine art prints
40 x 30 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2010



























Ohne Titel

Ohne Titel / untitled
Pigmentdruck / fine art print
70 x 100 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009 - 10

Selbstporträt nach dem Raub

Selbstporträt nach dem Raub / self portrait after robbery
Lambda Print
50 x 70 cm
Auflage 3 Stück / edition of 3
2009

Die MATTHIAS MOLLNER Performance Show

Die große Trinkparade
12. September 2009

Ein Festzelt, schmackhaftes Essen, reichlich Alkohol und unterhaltsame Gäste. Das sind die Zutaten, die jedes gute Volksfest ausmachen. Matthias Mollner und seine Gäste experimentieren mit hochprozentigen Alkoholmixturen und kreieren neue Rezepte für Bratwürste. Gesangseinlagen aus der Hitliste und Tanzvorführungen geben der Party die richtige Atmosphäre. Der Duft nach billigem Parfüm, Bratfett und verschütteten Getränken macht das Erlebnis perfekt. Anschließend diskutiert der Showmaster mit seinen Gästen, die trotz reichlichem Alkoholgenusses noch in bester Verfassung sind.










Alpenwunderland feat. Jesus Christus
03. Oktober 2009

Ein Gebet vor dem Kruzifix dient der Fragenklärung nach dem Göttlichen. Die Selbstgeißelung ist zugleich Erfahrungswert wie durchblutungs-fördernde Maßnahme. Der Showmaster diskutiert mit seinem Stargast und dem Publikum über Glauben in unserer Zeit. Eine kritische Analyse über Christentum, neue Formen von Religion und die eigene Seele. Mithilfe von Schwerlastgurten wird ein religiöses Gruppengefühl vermittelt. Der böse Geist wird durch ein Wunder aus dem Körper des Gequälten entfernt.
Die Show nimmt verschiedene religiöse Themen auf und analysiert diese. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem christlich, traditionellen Glauben.









Ab 18 (Fucking Style)
14. November 2009

Pornofilme im Fernsehen, ein auf eine grüne Gießkanne montierter Dildo, Starmagazine, Strohpuppen. Die Show spielt mit den genormten Idealen von Schönheit, Sexualität und sozialer Bindung, die via Medien in unsere Wohnzimmer gelangen. Eine einfache, handgeformte Semmel ist das Idealbild der weiblichen Schamlippen, die nach mehrmaligen sexuellen Handlungen mittels chirurgischem Eingriff erneuert wird. Matthias Mollner reibt sich mit Feuchtigkeitscreme ein, sieht sich Pornos und Starmagazine an und vergewaltigt anschließend mit diversen Peniskonstruktionen leblose Strohpuppen und sich selbst.








Weihnachten mit dem Führer
12. Dezember 2009

Die Show ist dem Thema der politischen Unzufriedenheit mit gegenwärtigen Systemen gewidmet. Der Showmaster und seine Assistentin errichten eine “Führerfigur” aus Zeitungspapier, Stoffresten, Klebeband und Farbe. Das aus Abfällen der Gesellschaft konstruierte Wesen muss verschiedene Eigenschaften besitzen. Es muss standfest sein, es muss unerbittlich sein, es muss vor seinem Volk glänzen. Matthias Mollner spielt hier auf eine Studie an, in welcher sich jeder fünfte Österreicher einen neuen Führer wünscht. Wie solch ein Führer aussehen kann, wird in der Show auf praktische Weise gezeigt.